Unsere öffentlichen Friedensgebete finden immer im Juni und November statt.

Einladungen und ausführliche Informationen finden Sie unter dem Menupunkt "Termine"

 
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Der Interreligöse Friedenskreis Speyer heißt Sie herzlich willkommen !

 

Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen

Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen

Kein Dialog zwischen den Religionen ohne globale ethische Maßstäbe

Kein Überleben unseres Globus ohne ein globales Ethos

                   (Hans Küng)
 


 

Interreligiöse Begegnung

Es gibt in Deutschland eine Vielzahl von Begegnungen zwischen Christen und Juden, Christen und Muslimen, wenige Begegnungen zwischen Gläubigen der anderen großen Religionsgemeinschaften.

In Speyer ist es gelungen, seit 2001 in einem interreligiösen Friedenskreis Gläubige aus den sechs großen Weltreligionen zusammenzuführen und zur Mitarbeit zu bewegen. Die Mitglieder des "Interreligiösen Friedenskreises Speyer" treffen sich einmal im Monat zu einem Gesprächskreis.

Aus dem Austausch der Religionen ergibt sich eine Fülle an Gemeinsamkeiten, aber auch eine Reihe von Unterschieden, die aus Geschichte und Kultur erwachsen sind. Dies zu erkennen und zu verstehen, fördert gegenseitige Achtung und Toleranz.

Der Interreligiöse Friedenskreis Speyer will auch seine Arbeit in die Öffentlichkeit hineintragen. Am 20.1.2002 fand die erste öffentliche Veranstaltung statt. Danach folgten in jedem Jahr zwei öffentliche, interreligiöse Friedensgebete, zu denen alle Speyerer Bürger eingeladen waren.


 

Religionen und Dialog



Der "Interreligiöse Friedenskreis Speyer" hat sich nach den  Terror-Anschlägen
vom  11.9.2001  in  New  York  zur  Aufgabe  gemacht,   zwischen   Angehörigen
verschiedener Religionen  einen  Dialog  zur  Toleranz  und  Verständigung  zu
führen. 20 Männer  und  Frauen,  die  dem  Hinduismus,  Buddhismus,  Judentum,
Christentum,  Islam  und   Bahá'i   angehören,   schlossen   sich   zu   einem
"Interreligiösen Friedenskreis", zusammen.

Die  Stimmen  in  der  Welt  für   eine   Solidargemeinschaft   werden   immer
eindringlicher. Ohne einen Weltfrieden gibt es kein Überleben der  Menschheit.
Weltfrieden setzt eine Bekämpfung der  Armut,  eine  gerechte  Verteilung  der
Güter voraus (5 % der Weltbevölkerung verbrauchen 30  %  der  Ressourcen)  und
eine  Beachtung  bestehender  Gebote  und  Richtlinien  in  den   Lehren   der
Religionen. Bei Berücksichtigung aller Unterschiede haben  die  Weltreligionen
gemeinsame fundamentale Werte und Ziele wie Frieden, Gerechtigkeit,  Eintreten
für Menschenrechte und Erhalt der Erde.  Nächstenliebe  und  Hilfsbereitschaft
gehören zu den Grundwerten der Religionen.

Religionen haben daher ein großes  Potential  zur  Überwindung  von  Hass  und
Gewalt in unserer Welt. Sie können beim Abbau von Feindbildern  mitwirken  und
brüderliche Liebe und Verständigung fördern.  Die  Religionen  können  Brücken
zum Frieden sein, Es liegt alleine an uns, ob wir aus den vielen Steinen,  die
wir einander in den Weg legen, Mauern oder Brücken bauen.

Der Gedanke  göttlichen  "Auserwähltseins"  bildet  immer  noch  einen  tiefen
Graben zwischen den Religionen. Als Basis für einen friedensstiftenden  Dialog
muss anerkannt werden,  dass  auch  andere  Religionsgemeinschaften  an  einer
göttlichen  Offenbarung   -   als   Selbstmitteilung   Gottes   -   teilhaben.
Glaubensvorstellungen müssen "interkulturell" und  "interreligiös"  verstanden
werden.

Um die Aufgabe der Religionen Frieden zu stiften, erfüllen zu  können,  bedarf
es der Aufklärung und Dialogbereitschaft. Der  "Interreligiöse  Friedenskreis"
will diese Dialogbereitschaft in Speyer fördern.

Religiöse Dialoge  können  zur  Erkenntnis  von  Gemeinsamkeiten  führen.  Sie
bilden Vertrauen und Wertschätzung zwischen den  Menschen  anderer  Religionen
und die Bereitschaft zu besserem Verstehen.